GAAP VS Non-GAAP
GAAP steht für die allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze und wird vor allem in den USA verwendet, weshalb man US-GAAP schreibt. Da der US-Standard auch Aktienbasierte Vergütung als Aufwand verbuchen und von Einmalkosten an sämtliche Kosten erfassen muss, fällt der EPS nach GAAP oft äußerst sprunghaft aus. Um dieses Problem zu lösen, entstand das Konzept NON-GAAP.
NON-GAAP ist der Maßstab, der Kosten aus Abfindungspaketen bei Entlassungen oder Aktienoptionen ausklammert. Da auch Investitionen in Anlagen Einmalkosten sind und man diese Einmalkosten insgesamt abschreiben wollte, verbreitete sich in der Folge EBITDA.
Entlässt Facebook etwa 25 % der Belegschaft und zahlt dafür üppige Abfindungen, steigt der Verlust nach GAAP, der Verlust nach NON-GAAP jedoch nicht. Freilich wurden in der Dotcom-Zeit die Non-GAAP-Maßstäbe von Firma zu Firma derart willkürlich, dass schließlich gewisse Leitlinien festgelegt wurden.
Doch Charlie Munger ist dafür bekannt, gesagt zu haben, man solle diesen Unfug endlich lassen.
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